Und so schnell hat es angefangen….. 400h Yoga85 Intensiv

Die ersten sechs Wochen sind fast vorbei, manch einer hat von den 250 Asana-Stunden schon 30 “abgeübt”…..und toll hat es anfangen! Am 1.3. gab es für alle Yoga85 400h Intensiv Übenden erst einmal ganz viel Papier. Ein Pranayama-Skript und ein Pranayama-Hausaufgabenübungsbuch, einen Lehrplan mit komischen Sanskrit Begriffen und ein Asana-Hausaufgabenheft und ein kleines Stempelheftchen, in dem wir die hier geübten Stunden abstempeln. Und weiter ging´s: Ein Philosophie-Skript und eine kleine Lektüreliste (Ihr wollt nicht wissen, wieviel da in der ersten Version drauf stand) und schon die erste Hausaufgabe. Und noch mehr: einen Termin für Vorher-Nachher Fotos, einen kleinen Fragebogen, und die Ankündigung, das bald auch ein Anatomie-Skript folgen werde, das gerade noch im Lektorat sei.

Viele andere Teilnehmer haben mich seitdem gefragt….was macht Ihr da eigentlich in den 6-Stunden-Workshops und warum dauern die solange? Was kriegen die (sic!) so als Hausaufgabe und warum überhaupt? Und was haben die eigentlich davon? Fragen über Fragen.

Nun hab ich ja doch schon etliches an Yoga-Stilen und -Richtungen gesehen und auch Teile verschiedener Ausbildungsrichtungen durchlaufen. Mir hat immer gefehlt, dass da jemand ist, der sagt, hey, das ist wichtig, das ist interessant oder auch einfach: Was, Du kannst das nicht? Es wird Zeit, dass Du Dich damit auseinandersetzt. So hab ich unsere “Ausbildung” konzipiert. 90 Minuten Unterricht sind fantastisch. 6 Stunden sind eine andere Hausnummer. 6 Stunden klingen furchtbar lang, aber wir haben einen großen Theorieteil (im Drehworkshop ging es einfach darum, was im Körper passiert, wenn wir drehen, was mit den Bandscheiben geschieht, mit den inneren Organen und auch mit unserer Sichtweise), wir haben Pausen dazwischen, in denen man auch was kleines essen kann und generell kann man einfach an einem Thema bleiben. Als Hausaufgabe bekommen die Menschlein immer was daheim zum Üben (jetzt waren es ein, zwei Drehübungen und Stehhaltungen sowie zwei Pranayama-Übungen) und ein bisschen was zum Lesen. Die letzten beiden Hausaufgaben bestanden aus Texten von Barral, einem der am längsten praktizierenden Osteopaten überhaupt. Er hat viel über den Zusammenhang und das Zusammenspiel der Gelenke und der inneren Organe geschrieben. Des Weiteren haben wir ein bisschen was über die Silbe OM gelesen und über die Art und Weise des Yoga-Übens. Die letzte Hausaufgabe bestand auch aus Texten zum achtstufigen Yogapfad. Hier lesen wir uns mit B.K.S. Iyengar, Anna Trökes und dem Ursprungstext von Patanjali ein. Viele nehmen von unserer Art des Yoga leider nur die Übungen war; dass da noch ne ganze Menge mehr dahinter steckt, ist leider vielen nicht bewusst. Das ist uns in der Intensivierung auch wichtig: Das Bewusstsein dafür wecken, wie der eigenen Yogaweg (und damit unser Lebensweg) aussehen könnte.

In den nächsten Hausaufgaben wird es dann ein bisschen anatomischer: wir werden uns noch mal mit der Anatomie in den Dreh- und Stehhaltungen beschäftigen und auch mit den anatomischen Vorgängen in uns, während wir Pranayama üben und meditieren.

In den Intensivstunden geht es rein um das eigene Üben. In den Kursen bekommt Ihr ja immer von uns gesagt, was wir wann wie üben und wie lang. Der Kurs ist wie ein kleines Labor zum Ausprobieren. Zum “reinfühlen” muss man selbst, allein, einsam und still auf die Matte, um das zu erleben, was YOGA meint. Das üben wir in den Intensivstunden. Jeder übt für sich, Fragen werden beantwortet, Hilfestellung, wenn nötig, gegeben, aber das Selbst-Üben und -erleben steht im Vordergrund.

Oft werde ich auch gefragt: “Ja, aber dann muss ich ja mein anderes Leben aufgeben um das alles mitmachen zu können?” Nein. Warum denn? Wir stellen Dir nur eine weitere Möglichkeit zu Verfügung, Dein Leben eventuell gesünder und freudvoller zu gestalten. Und ja,natürlich ist es mit Arbeit verbunden. Wie hat Iyengar mal gesagt: Wir bekommen Gesundheit nicht geschenkt, wir müssen sie uns hart erarbeiten. 🙂 Aber wir haben auch ganz viel Spaß dabei.

 

 

Und: Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen!

 

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