Wie oft ich Yoga übe?

Micha: "Yoga? Übe ich jeden Tag!"

Micha: “Yoga? Übe ich jeden Tag!”

Einer der Fragen, die ich am häufigsten höre, lautet:
Wie oft übst Du eigentlich Yoga für Dich?
Die Wahrheit verblüfft die meisten Frager: täglich.
Meine Schüler sagen dann sowas wie: Ich kann nicht so viel üben, ich habe ja auch noch ein anderes Leben.
Oder auch: Ich habe keine Zeit, ich hab Familie. Ich habe einen Beruf. Und auch: Ich möchte das Laufen/Schwimmen/Fahrrad fahren nicht aufgeben. Und muss ich denn wirklich jeden Tag üben?

Erkennt Ihr Euch wieder?

Zuerst: Ich übe tatsächlich jeden Tag. Für mich zu Hause. Weil mir leider schon als Jugendliche schmerzlich bewusst gemacht wurde, dass ich entweder etwas für mich und meinen Körper tue oder ich mein Leben lang jämmerliche Knieschmerzen haben werde. Und das ist wohl die Entscheidung, die wir jeden Tag wieder treffen müssen. Essen wir immer nur dass, was wir ganz toll finden und dick macht oder essen wir auch mal was Leckeres, Gesundes? Reiß’ ich mich zusammen und übe jeden zweiten, dritten Tag (und dann vielleicht auch mal jeden Tag ein bisschen) und habe dafür ein besseres Körpergefühl, Lebensgefühl, weniger Schmerzen? Oder lege mich zu dem netten Haustierchen Schweinehund auf das Sofa? Ihr versteht, worauf ich hinauswill. . .?

Alle, die ein wenig länger bei Yoga85 dabei sind, haben ja schon selbst erfahren, was eine regelmäßige Yogapraxis für sie an Gutem bewirken kann. Und manche von Ihnen stehen jetzt vor der Entscheidung, wem oder was sie in ihrem Leben mehr Raum geben wollen: Selbstdisziplin oder Schweinehund? Stehenbleiben oder Weiterentwickeln?
Für all jene, die den Yogaweg ein gutes Stückchen weiter gehen wollen, die bereit sind, Verantwortung für sich, ihr Leben und ihre Gesundheit zu übernehmen, die es ernst meinen mit dem Wunsch nach Veränderung — für die haben wir unser neues Angebot “Yoga85 Intensiv, 400h” geschaffen.

400 Stunden “nur” Yoga klingt erstmal unglaublich viel.
Ist es das wirklich? Von diesen 400h sind 250h Asanas. Das heißt, immer wenn Ihr in die Schule kommt und übt, bekommt Ihr ein Stempelchen ins Heft. Und natürlich zählt auch jede der Workshop-Stunden. Dann habt ihr pro 90 Minuten, die im im Studio übt, einen Stempel bekommen. Und so schnell guckt Ihr gar nicht, hat man die 250 Stunden schon voll.

Dann sind von den 400h schon 40 Stunden für Pranayama angesetzt. Dieser Kurs wird ab März jeweils Mittwoch Abend statt finden (siehe: Kursplan). Hier geht es nicht nur darum, einfach zu atmen. Es geht darum, wieder zu Atem zu kommen, zur Ruhe, zur Entspannung, zu sich selbst. Die meisten von Euch haben zu wenig Zeit, einfach auch mal einen Gedanken zu Ende zu denken, sich selbst mit Sachen, Gedanken, Gefühlen zu beschäftigen, die nur das eigene Ich betreffen. Auch da soll und wird Pranayama helfen. Des Weiteren werden wir auch über Asthma und andere Atemprobleme sprechen, auch die Bandhas und Chakren werden einen Platz finden. Hier gibt es auch Workshops, um alles zu vertiefen und auch ein Pranayama-Heftchen, um ein Stempelchen abzuholen. Generell werden die Atemübungen Euch nicht nur bei der Verbesserung und Ausübung der Asanas helfen…aber das müsst Ihr fühlen.

40 Stunden sind auch für Philosophie angedacht. Hier beschäftigen wir uns nicht nur mit den klassischen indischen Schriften (die uns im Übrigen viel sagen können), sondern auch mit modernen Gesichtspunkten des Yoga: Wie behandel ich mich und andere? Wie werde ich behandelt? Und warum? Was kann ich ändern? Warum sind die Asanas nicht nur einfach Sport, sondern was steckt dahinter? Und welchen Nutzen kann ich daraus ziehen? Was findet sich noch so in meinem Körper außer die Dinge, die wir da gleich sehen? In Philosophie arbeitet Ihr in Workshops zu den einzelnen Themen.

Und schließlich haben wir ganze 70 Stunden für Anatomie angedacht. Warum? Ihr seid alle meist mehrmals in der Wochen in den Kursen. Oft kommen Fragen auf. All das wollen wir in Anatomie klären und nicht nur das. Wir wollen hier auch wieder an Eurem Körpergefühl arbeiten, an Eurer (doch oft manchmal eigentümlichen Sicht) auf Euren Körper, wir wollen Euch hier zeigen, dass Yoga befreiend sein kann.Wir werden uns hier mit den Knochen und Gelenken beschäftigen, auch gängigen Krankheitsbilder wie Bandscheibenvorfall, Frozen Shoulder und Halux uvm. werden thematisiert.

Viele werden sich fragen, wo der Unterschied zu der Premium-Mitgliedschaft liegt. Er liegt darin, dass wir in der Intensivierung versuchen, Euch ganzheitlich Yoga nahe zu bringen und fühlen zu lassen. In den 90 Minuten Asana-Unterricht haben wir einen Teil des Yoga. Aber nicht alles. Und der Rest, außerhalb der Körperübungen, macht noch einmal ganz viel aus.

Zu all dem wird es, wie schon angekündigt, extra Stunden geben, die nur Intensiv-400h-Teilnehmer besuchen. Hier gibt es keinen Frontalunterricht wie in den anderen Stunden. Ihr werdet ganz allein mit Euch selbst arbeiten und üben und fühlen. Oli und ich werden mit Rat und Tat und Hilfsmittel zur Seite stehen, aber Ihr übt sehr viel konzentrierter. Ohne Lärm, ohne Hektik und ohne die Fragen der anderen. Ihr übt das, was Euch gerade umtreibt, Ihr kümmert hier Euch nur um Euch selbst, Ihr selbst entscheidet darüber, wie lange Ihr was halten mögt. Natürlich gibt es auch hier ein Stempelchen ins Asana-Heft.

Es gibt auch daheim ein bisschen zu tun. Aus dem einfachen Grund, weil Ihr Yoga in Euer “normales” Leben, auch mit wenig Zeit, integieren könnt. Dafür ist das Asana-Tagebuch und das Pranayama-Tagebuch für zu Hause gedacht. Ihr sollt hier sehen, dass es nicht unbedingt mehrere Stunden sein müssen, die Ihr übt, sondern dass auch einfach ein Hund pro Abend ganz viel bewirken kann. Oder dass man auch unter der Duschen dehnen und in der Badewanne atmen üben kann. 🙂

Des Weiteren haben wir jedes Monat mindestens einen Workshop, meist zwei. Dazu werden noch die “Themenworkshops” wie Hüfte, Knie, Schulter, Rücken, Beckenboden im Laufe des Jahres dazukommen (jaaaa, auch der Beckenboden und die Hüfte kommen noch einmal!). Auch die sind für die 400h-Übenden im Monatsbeitrag enthalten. So lernen wir in den Workshops, wie Körper und Seele auf verschiedene Arten der Übungen reagieren (drehen, sitzen, stehen, Umkehrhaltungen, Rückbeugen etc.), aber auch, welche Teile des Körpers auf was ansprechen, wo unsere kleinen und großen Probleme sind.

Und dann ist der Zeitfaktor nicht mehr das Wichtigste. Das Wichtigste ist, dass man sich selbst wohlfühlt, in seinem Körper, mit seiner Seele, in den meisten Lebenslagen und das zunehmend besser.

Wenn Du denkst, dass die 400-Stunden-Intensivierung das Richtige für Dich sein könnte, dann sprich mich bitte an. Gemeinsam können wir alle Fragen klären.
Du solltest wissen, dass es für alle Mitglieder, die sich vor dem Ausbildungsbeginn (Stichtag: 1. März 2016) zur Teilnahme entscheiden, sehr attraktive Sonderkonditionen gibt. Einfach mal nachfragen. . .

 

 

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